Ausgemusterte Rechensysteme

Borgcube - Data Assimilation

Nach elf Jahren treuer Dienste musste das Borg-Kollektiv Ende 2020 aufgrund einer rapide steigenden Anzahl von Hardwareausfällen außer Betrieb genommen werden. Teile seiner Hardware wurden in einem Rechner namens „oneoffour“ weiterverwendet.

Zur Unterstützung unserer Forschung im Bereich Datenassimilation betrieb die GeoComputing-Gruppe einen kleinen Cluster aus vier HP ProLiant DL785 G5-Rechnern. Jeder Clusterknoten wies folgende technische Spezifikationen auf:

total number of cores32
number of CPUs8
type of CPUsAMD QuadCore Opteron 8384 (Shanghai)
clock speed2.7 GHz
L2 cache (per core)512 KB
L3 cache (per CPU)6 MB
local memory256 GB RAM
commissionedMarch 2009
decommissionedOctober 2020

Buserror

Buserror war ein HP ProLiant DL835 G7 System, welches hauptsächlich für die Codeentwicklung und als Testumgebung zur Optimierung unserer Anwendungen für Mehrkernsysteme diente. Insofern fungierte es als mittelfristiger Ersatz für unser in die Jahre gekommenes Coredump-System. Die Rolle von Coredump als symmetrisches Multiprocessing-System (SMP) mit großem direkt adressierbarem Speicher wurde von Segfault übernommen.

Buserror wurde von der International Graduate School THESIS (Complex Processes in the Earth: Theory, Experiments, Simulations) finanziert.

CPU typeAMD Opteron 6282SE
Number of CPUs2
Modules per CPU8
(Logical) Cores per CPU16
Core frequency (normal, all core boost, max core boost)2.6 GHz / 3.0 GHz / 3.3 GHz
Caches (L1 / L2 / L3)8 x 64 KB code + 16 x 16 KB data / 8 x 2 MB / 1 x 16 MB
RAM32 GB
Local scratch space880 GB
CommissionedAugust 2012
DecommissionedJuly 2022

Coredump

Die GeoComputing-Gruppe betrieb ein SMP-System (Symmetric Multiprocessing) mit 16 Kernen und 128 GB Arbeitsspeicher. Es diente als Rechenserver für Anwendungen mit hohem Speicherbedarf und als Testumgebung für die Portierung unserer Anwendungen auf Mehrkernsysteme.

Das System selbst war ein HP ProLiant DL580 Server der 5. Generation mit vier Intel Xeon X7350 (Tigerton) Quad-Core-Prozessoren und einer direkt angeschlossenen 147-GB-Festplatte (RAID 1). Die wichtigsten Merkmale der X7350-Prozessoren sind unten aufgeführt.

Coredump war an unser NetApp-Massenspeichersystem (50 TB Bruttospeicherkapazität) angeschlossen und wurde unter Debian GNU/Linux betrieben.

Clock speed2.93 GHz
L2 cache2 x 4 MB
Front Side Bus1066 MHz
Thermal Design Power130 W
CommissionedApril 2009
DecommissionedJanuary 2018

Deadlock

Die GeoComputing-Gruppe betrieb einen Server der ASUSTeK COMPUTER INC. ESC4000 G3-Serie mit 256 GB Arbeitsspeicher. Dieser diente als Rechenserver für Anwendungen mit hohem Speicherbedarf und als Testumgebung für die Portierung unserer Anwendungen auf Mehrkernsysteme. Es handelte sich um einen Intel Broadwell-basierten Server mit 36 ​​Kernen, der dank Intels Hyper-Threading-Technologie nahezu 72 Threads gleichzeitig verarbeiten konnte. Das System verfügte über zwei Intel Xeon E5-2695 v4 18-Kern-Prozessoren und eine direkt angeschlossene 22-TB-Festplatte (RAID 6).

Die Maschine wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) im Rahmen des Förderprogramms WAP INST 86/1619-1W finanziert.

CPU typeIntel Xeon CPU E5-2695 v4 (2.10GHz)
CPU sockets2
CPU cores36
CPU threads72
RAM256 GB
Local scratch space22 TB
Operating SystemDebian GNU/Linux
CommissionedApril 2017
DecommissionedJanuary 2025

Segfault

Bei Segfault handelte es sich um einen Rechner vom Typ Fujitsu-Technology PRIMERGY RX600 S6. Dieser war primär für Simulationen im Bereich der Computional Seismology vorgesehen. Die Hardware der Maschine basierte auf Intel Westmere-EX CPUs mit 40 Kernen, so daß dank Hyper-Threading-Technologie (nahezu) 80 Threads gleichzeitig ausgeführt werden konnten.

Die Maschine wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) im Rahmen des Förderprogramms KA 2281/2-1 finanziert.

CPU typeIntel Xeon E7-4860 (2.27GHz)
CPU sockets4
CPU cores40
CPU threads80
RAM256 GB
Local scratch space2 TB
CommissionedOctober 2011
DecommissionedJuly 2022